III — Defizit & Seniority

Was wir berechnen: Wir bewerten die ausgeschriebenen Erfahrungsstufen (Junior, Mid-Level, Senior) im Verhältnis zu spezifischen SAP-Modulen und Projekttypen.

Warum wir das tun: Um das Missverhältnis zwischen dem, was Unternehmen fordern (meist Seniors), und dem, was der Markt de facto bereitstellt, sichtbar zu machen ("Seniority-Lücke").

Wie Sie diese Daten nutzen können: Nutzen Sie dieses Wissen, um realistische Einstellungskriterien zu definieren oder gezielte Upskilling-Programme für eigene Junior-Berater zu implementieren.

Mehr als die Hälfte der Stellen sucht Senior-Level — wo liegt die Einstiegschance?


Seniority-Verteilung gesamt

Dieses Diagramm zeigt die Verteilung der geforderten Erfahrungslevel basierend auf einem Sample von 5,065.00 analysierten SAP-Ausschreibungen.

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Von allen Stellenbeschreibungen entfallen 43.80 % auf das direkte Senior-Niveau. Dieses strukturelle Ungleichgewicht führt zu blockierten Einstellungsverfahren und langen Vakanzzeiten. Unternehmen, die sich bewusst auf Mid-Level-Talente fokussieren, können diesen Engpass strategisch umgehen.


Seniority nach SAP-Modul

Nachfolgend wird der Seniority-Bedarf ins Verhältnis zu den einzelnen SAP-Modulen gesetzt (normierte 100%-Ansicht).

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Klassische Kernbereiche weisen traditionell einen inelastischen Bedarf an Seniors auf, während bei technologisch deutlich neueren Bereichen (wie BTP) oft flexiblere Erfahrungsprofile akzeptiert werden, da Marktstandards sich hier erst ausbilden.


Projekttypen & ihre Bedeutung

Welche Projektarten (Migration, Rollout, Support) dominieren den Markt? Diese Übersicht zeigt die Top-Kategorien.

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Das Projekt-Segment Support/AMS dominiert stark im Rekrutierungsfokus. Die überdurchschnittlich hohe Qualität ( 49.8 Quality-Score) deutet darauf hin, dass das Aufgabengebiet hier weitaus detaillierter beschrieben und geplant wird als bei Standardsupport-Rollen.